24. Dezember

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Heilig Abend

Weihnachtstraum

Leuchten hell die Kinderaugen,
heller als der Weihnachtsbaum,
brauchst du vom Christkind nicht zu träumen,
erfüllt ist längst der Weihnachtstraum.

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(Gem)Einsame Weihnachten
(Arnold Kirchner)

Ein alter Mann mit weißem Haar,
verbringt Advent auch dieses Jahr
voll Hoffnung auf die Weihnachtszeit
und seine Kinder, die sooo weit.

In seiner stillen, alten Klause
hofft er auf Trubel dann im Hause.
Er hofft auf Enkel, Tochter, Sohn,
die nun seit vielen Jahren schon
nur selten auf Besuch erscheinen,
um die Familie zu vereinen.

Er hofft auf frohes Kinderlachen,
will selber ihnen Freude machen,
er hofft auf eine Weihnachtstanne,
auf Lichterglanz und Teepunschkanne.

Da kommt ein Brief: „Wir kommen nicht!
Die weite Fahrt – aus unsrer Sicht –
die lohnt sich nicht.

Doch wünschen wir Dir alles Gute.
Das Hänschen kriegt diesmal die Rute,
weil es so oft die Ruhe stört
und nicht auf unsre Worte hört.“

Am Heiligabend, so um zwei,
sagt Hans bei Tisch ganz nebenbei:
„Was mag denn wohl der Opa machen?
Der hat doch sicher nichts zum Lachen!
Der wird heut’ Abend einsam sein….
Seid Ihr im Alter auch allein?“

Der Vater sieht die Mutter an.
Die nickt ihm zu, steht auf … und dann …
sagt Vater zu dem kleinen Hans:
„Den Stollen und die Weihnachtsgans
gibt’s diesmal, wo der Opa wohnt …

ich meine, dass die Fahrt doch lohnt.
„Der alte Mann mit weißem Haar
hört’s draußen klopfen: „Ist das wahr?!
Kann ich mich heute doch noch freu’n
und brauche nicht allein zu sein?“

Der Weihnachtsbaum ist schnell geschmückt
und drunter, aus der Krippe, blickt
am Abend froh das Christuskind:
Es sieht, dass alle glücklich sind.

Drei Tage dauerte das Fest.
Und jeder stellt für sich dann fest:
„Zum Hause, wo der Opa wohnt,
hat sich der weite Weg gelohnt.“

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Für alle, denen die Plätzchen bereits ausgegangen sind oder noch besondere Plätzchen backen wollen, möchte ich die Herzkekse von Michaela Hoechst-Lühr ans Herz legen. Das Rezept findet Ihr, wenn Ihr dem Link folgt. Viel Freude!

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Herzkekse – Liebe aus dem Backofen

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In den Vorweihnachtstagen des Jahres 1822 schrieb Clement Clarke Moore, Professor an der Columbia Universität von New York, zum Entzücken seiner sechs Kinder „A Visit from St. Nicholas.“ Das Gedicht eroberte sich in Windeseile die Herzen aller amerikanischen Kinder.

Twas the Night Before Christmas
By Clement Clarke Moore

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‚Twas the night before Christmas,
when all through the house
Not a creature was stirring,
not even a mouse;
The stockings were hung
by the chimney with care,
In hopes that St. Nicholas
soon would be there;

The children were nestled all snug in their beds,
While visions of sugar-plums danced in their heads;
nd mamma in her ‚kerchief, and I in my cap,
Had just settled down for a long winter’s nap,

When out on the lawn there arose such a clatter,
I sprang from the bed to see what was the matter.
Away to the window I flew like a flash,
Tore open the shutters and threw up the sash.

The moon on the breast of the new-fallen snow
Gave the lustre of mid-day to objects below,
When, what to my wondering eyes should appear,
But a miniature sleigh, and eight tiny reindeer,

With a little old driver, so lively and quick,
I knew in a moment it must be St. Nick.
More rapid than eagles his coursers they came,
And he whistled, and shouted, and called them by name;

„Now, DASHER! now, DANCER! now, PRANCER and VIXEN!
On, COMET! on CUPID! on, DONDER and BLITZEN!
To the top of the porch! to the top of the wall!
Now dash away! dash away! dash away all!“

As dry leaves that before the wild hurricane fly,
When they meet with an obstacle, mount to the sky,
So up to the house-top the coursers they flew,
With the sleigh full of toys, and St. Nicholas too.

And then, in a twinkling, I heard on the roof
The prancing and pawing of each little hoof.
As I drew in my hand, and was turning around,
Down the chimney St. Nicholas came with a bound.

He was dressed all in fur, from his head to his foot,
And his clothes were all tarnished with ashes and soot;
A bundle of toys he had flung on his back,
And he looked like a peddler just opening his pack.

His eyes — how they twinkled! his dimples how merry!
His cheeks were like roses, his nose like a cherry!
His droll little mouth was drawn up like a bow,
And the beard of his chin was as white as the snow;

The stump of a pipe he held tight in his teeth,
And the smoke it encircled his head like a wreath;
He had a broad face and a little round belly,
That shook, when he laughed like a bowlful of jelly.

He was chubby and plump, a right jolly old elf,
And I laughed when I saw him, in spite of myself;
A wink of his eye and a twist of his head,
Soon gave me to know I had nothing to dread;

He spoke not a word, but went straight to his work,
And filled all the stockings; then turned with a jerk,
And laying his finger aside of his nose,
And giving a nod, up the chimney he rose;

He sprang to his sleigh, to his team gave a whistle,
And away they all flew like the down of a thistle.
But I heard him exclaim, ere he drove out of sight,
HAPPY CHRISTMAS TO ALL, AND TO ALL A GOOD-NIGHT!

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Weihnachtslieder

Alle stehn in Reih und Glied
Wir singen jetzt ein Weihnachtslied,
Kinder nörgeln,muß das sein
doch kein Erbarm bei Kerzenschein.

So muß man froh und munter sein
nur Opa schläft meist dabei ein
und es verkriecht sich gleich der Hund,
ist für sein Ohr auch ungesund.

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Die jüngste quält schräg das Klavier,
der Vater lechzt nach einem Bier
und Oma fällt ein Stein vom Herzen,
noch brennt der Baum nicht,nur die Kerzen.

Und dann beim Lied der stillen Nacht,
vom Lärm ist Opa aufgewacht,
ruft in die Runde zornentbrannt,
ich riech’s die Gans ist angebrannt.

So rettet dieses Jahr der Braten,
der wie ein Wunder nicht missraten,
die Welt vor weitrem Kunstgenuss,
man endlich nicht mehr singen muß.

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„Um Weihnachtsfreude der Welt zu bescheren sing ganz laut, dass es alle hören!“ … so lautet die 3. Grundregel für die Weihnachtselfe. Jeden Abend, wenn die Arbeit getan, sitzen sie zusammen vor dem Feuer trinken ihren Lieblingspunsch und singen Weihnachtslieder. Da macht es gar nichts, wenn einer mal nicht genau den Ton trifft. Und wer mag stimmt einfach ein …

snkapel1.jpgStille Nacht, Heilige Nacht

Stille Nacht, heilige Nacht,
alles schläft, einsam wacht,
nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh!
Schlaf in himmlischer Ruh …“

Erstmals gesungen wurde das Lied in der Christmette 1818 in Oberndorf. Der Text stammt vom „Hülfspriester“ Joseph Mohr, die Melodie vom Lehrer Franz Xaver Gruber. Weil Mäuse den Blasebalg der Orgel zerfressen hatten, brauchte man auf die Schnelle Ersatz für das eingeschränkte Weihnachtslied-Repertoire. Heraus kam das weltweit bekannteste deutsche Volkslied.

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Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen.
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen.
Weihnachten ist mehr als lärmen und kaufen,
durch neonbeleuchtete Straßen laufen.

Weihnachten ist: Frieden, vergessene Stille,
ein zum Guten sich öffnender Wille.
Ist Atemholen im Alltagshasten,
in dunklen Tagen ein kurzes Rasten.

Weihnachten ist: Zeit für die Kinder haben,
und auch für Fremde mal kleine Gaben.
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken,
Weihnachten ist: mit dem Herzen denken.
Und alte Lieder beim Kerzenschein –
So sollte Weihnachten sein.

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Wieder ist die Arbeit fast getan. Es bleibt, Euch Dank zu sagen für Euren Besuch dieser Seiten. Euch allen wünsche ich ein Weihnachtsfest, wie es sich jeder wünscht , im Kreise der Familie, laut oder besinnlich-leise, mit vielen Freunden oder ganz im Stillen, aber weit entfernt von Hetze und Gemeinheit, von alten Feindschaften und ewigen Streit. Ob das Christliche im Vordergrund steht oder nur die geschenkten „freien Tage“: das Aufatmen, Innehalten und Besinnen sollte immer dazu gehören. In diesem Sinne! Packt Euch gut ein, geht nach draußen, schaut euch um und lebt.

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Ich wünsch Euch Glück zur Weihnachtszeit und Zeit für frohe Stunden
Ich wünsch Euch Frieden weit und breit, lasst Köstliches Euch munden.
Nehmt Zeit Euch für Besinnung und ruht den Geist mal aus.
Versetzt Euer Herz in Stimmung, Schließt Einsame nicht aus!

Frohe Weihnachten!

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Weihnachtsmannträume

Die Arbeit schon komplett getan
Was nun, denkt sich der Weihnachtsmann
Vielleicht den Schlitten noch mal fetten
Dann in die frisch bezogenen Betten
Ausschlafen bis zum Februar
Zu Ostern nach Amerika
Im Sommer durch die ganze Welt
So weit es reicht, das Weihnachtsgeld
Dezember spann‘ ich’s Rentier ein
Wie schön kann doch das Leben sein!

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